Gesellschaft aktiv gestalten in Augsburg
Bleiben Sie informiert über lokale Initiativen, engagieren Sie sich bei Veranstaltungen und wirken Sie aktiv an gesellschaftlichen Diskussionen mit.

Engagement vor Ort – Mitmischen und Verändern
Direkte Intervention Augsburg bietet einen zentralen Überblick über soziale und politische Aktivitäten in Augsburg. Unsere Plattform verbindet Menschen, die sich aktiv für gesellschaftlichen Wandel und politische Bildung einsetzen wollen.
Aktuelle Veranstaltungen
Regelmäßige Updates zu Aktionen, Workshops und Diskussionsrunden in Augsburg.
Mi. 25.02
Tagline
Du bist gegen rechtspopulistische Symbolpolitik und willst ihr mit deiner praktischen Solidarität etwas entgegensetzen? Das geht ganz einfach: Du kommst in unsere Wechselstube und tauscht dein Bargeld gegen einen Gutschein. Den Gutschein hat eine Person mit ihrer Bezahlkarte gekauft und dafür von uns Bargeld erhalten. Weitere Infos: Instagram: fluechtlingsrat.augsburg
27.2.
Tagline
Antifa-Kneipe
Jeden letzten Freitag im Monat laden wir ab 19 Uhr zur offenen Antifa-Kneipe alle ein, die sich für das Thema Antifaschismus interessieren. In einer entspannten Atmosphäre bieten wir Raum, sich über aktuelle Themen auszutauschen oder uns und unsere Arbeit besser kennenzulernen. Für das leibliche Wohl ist mit veganer Küche und kühlen Getränken gesorgt. Kommt vorbei! Ort: Die Ganze Bäckerei, Frauentorstr. 34
08.03
Tagline
KEIN BOCK AUF EURE GEWALT Feministisch, queer und laut. Gegen Rassismus und Militarismus.
„¡Hasta la victoria siempre!“
Informative Inhalte zu gesellschaftlich relevanten Themen.


23.02.26
China liefert !
Beijing zurück in Kuba
Mit dem Amtsantritt der Biden-Administration stieg die Zahl der chinesischen Kredite und Zuschüsse an Kuba erneut auf 16 Projekte. Zudem verkündete die kubanische Regierung zu Beginn des vergangenen Jahres den Status eines offiziellen BRICS-Partnerlandes. Interessant ist dabei die Veränderung der Geldgeber im Vergleich zur Obama-Zeit: Während zuvor überwiegend chinesische Banken die Finanzierung stellten, kamen die Mittel nun zu 88 Prozent von staatlichen Institutionen, Parteiorganen und der chinesischen Botschaft in Havanna.
Beobachter gingen davon aus, dass sich China infolge des Drucks der US-Regierung während der zweiten Amtszeit von Donald Trump wieder zurückziehen würde. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Als Washington zuletzt Drohungen gegen alle aussprach, die Öl an Kuba liefern könnten, bekräftigte Beijing seine Unterstützung für Havanna: Zunächst wurden 60.000 Tonnen Reis geliefert. Die Kommunistische Partei Chinas kündigte eine Soforthilfe in Höhe von 80 Millionen US-Dollar an.
Die US-Sanktionen lassen sich als Ausdruck der Finanzhegemonie Washingtons verstehen. Mehr als 60 Jahre lang konnte Kuba dem standhalten. In Zeiten, in denen Washington zu einer Politik des maximalen Drucks zurückkehrt, eröffnen Chinas alternative Finanzstrukturen Havanna neue Spielräume und stellen für die kubanische Regierung eine mögliche Lösung dar. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist das ökonomische Engagement Chinas gegenüber Kuba kein irrelevanter Nebenschauplatz. Der Finanzsektor gilt als zentraler Hebel im globalen Wettbewerb um Vormachtstellung zwischen Beijing und Washington. Die Volksrepublik demonstriert zunehmende Resilienz gegenüber US-Sanktionen und fordert Washington auf mehreren Ebenen heraus: ideologisch, wirtschaftlich und politisch.

23.2.
Regierung schürt Klima der Angst
Anhörung zur »neuen Grundsicherung« im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales.
Sozialverbände und weitere Organisationen wie das Deutsche Kinderhilfswerk in einer gemeinsamen Erklärung vom vergangenen Donnerstag auf die Auswirkungen der neuen Grundsicherungen für Familien und Kinder. Etwa 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche erhielten Leistungen nach SGB II, stellte die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, in dem von 38 Organisationen und Verbänden unterzeichneten offenen Brief an die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD fest. Diese Gruppe werde in der politischen Debatte »völlig außer Acht gelassen«, obwohl die geplanten Sanktionsverschärfungen sie unmittelbar beträfen und sie nichts für ihre Lage könne. Doch für ihre Lage können auch andere Bezieher von Leistungen nach SGB II nichts, so dass es wenig zielführend erscheint, mit dieser Formulierung einen Unterschied zwischen für ihre Situation angeblich verantwortlichen und nichtverantwortlichen Leistungsempfängern zu machen. Jedenfalls verlangen die Verbände, zu denen auch der Paritätische Gesamtverband, die Arbeiterwohlfahrt und die Volkssolidarität gehören, die geplanten Verschärfungen bei der »Reform« der Grundsicherung »zurückzunehmen, die insbesondere Familien mit Kindern treffen«. Ein umfangreicher Forderungskatalog schließt sich an.
Inhaltlich umfassender, aber mit weniger Sätzen formulierte Bürgergeldbezieher Wasilewski, warum Sanktionen bei der Grundsicherung für alle problematisch seien: Sie gefährdeten das menschenwürdige Existenzminimum, ohne zu helfen, verschlechterten das Verhältnis zwischen Jobcenter und Leistungsbeziehern, träfen Kinder und Jugendliche existentiell und könnten elementare Lebensgrundlagen zerstören, wenn Kosten für Unterkunft und Heizung wegfielen und Obdachlosigkeit drohe.
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Offene Kommunikation und inklusive Zugänge für alle gesellschaftlich Interessierten.

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